Berlin, 22. Mai 2026 - Wolfsburg stand Anfang Mai ganz im Zeichen der Ernährungstherapie und Ernährungsmedizin: Rund 1.500 Teilnehmende aus Wissenschaft, Medizin und Ernährung kamen am 8. und 9. Mai beim Kongress „VDD & Friends – Gemeinsam ist MEHR drin!“ zusammen. Der 68. Bundeskongress des Verbands der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD) wurde in diesem Jahr gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM), dem Berufsverband Deutscher Ernährungsmedizinerinnen und Ernährungsmediziner (BDEM) sowie dem BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE) ausgerichtet.
„Gemeinsam ist MEHR drin!“ – VDD & Friends setzen starkes Zeichen für interdisziplinäre Ernährungskompetenz
DANK-Kommentar: Die Zuckersteuer kommt
Berlin, 29. April 2026 – Die Bundesregierung möchte ab dem Jahr 2028 eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke einführen. Das geht aus den Eckpunkten der Haushaltsverhandlungen der Koalition aus CDU/CSU und SPD hervor. Die geplante Einführung einer Zuckersteuer kommentiert Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG):
DANK-Pressemitteilung: 4.000 Ärzte fordern Zuckersteuer: „Klingbeil muss Vorschlag vorlegen”
Berlin, 25. April 2026 – Vor der Entscheidung über eine Zuckersteuer erhöhen Ärzt:innen den Druck auf die Bundesregierung: Knapp 4.000 Mediziner:innen haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. Ernährungsbedingte Erkrankungen nähmen seit Jahren zu: „Die Folgen davon sind tagtäglich in Praxen und Kliniken sichtbar: Übergewicht und Adipositas bereits im Kindesalter, frühe Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes, Fettlebererkrankungen sowie Karies.” Dem Gesundheitssystem entstünden dadurch jedes Jahr Kosten in Milliardenhöhe. Neben 3.926 Ärzt:innen unterzeichneten auch mehr als 1.000 Ernährungsberater:innen, Diabetesberater:innen und Apotheker:innen die Aktion.
Gemeinsame DANK-, DDG- und DAG-Pressemitteilung: Aktuelle wissenschaftliche Evidenz spricht für Süßgetränkesteuern
Berlin, 21. April 2026 - Mangelnde Prävention kostet Menschenleben und stellt die Tragfähigkeit des solidarisch finanzierten Gesundheitssystems in Frage. Deshalb empfiehlt die FinanzKommission Gesundheit zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge die Einführung einer Süßgetränkesteuer. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme stellen über 40 führende Wissenschaftler*innen klar: Süßgetränkesteuern sind eine wirksame Maßnahme zur Prävention von Adipositas und anderen ernährungsbedingten Erkrankungen.